| Nachlese: Gedenken am 26. Januar 2012 |
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Donnerstag, 26.01. 19.00 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter: Tel. 089-22 12 53
"Giornata
della Memoria"
"Tag des Gedenkens" in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut
Ausstellungseröffnung:
Giovanni Palatucci – Ein Mann zwischen Pflicht und Gewissen
Es waren vor allem
Juden, die an seine Bürotür klopften. Fiume, das heutige Rjeka,
das damals zum Königreich Italien gehörte, war wegen seiner
geographischen Lage in der nationalsozialistischen
Zeit ein Bezugspunkt und Übergangsort für viele geworden, die
versuchten der Verfolgung zu entgehen und auf der Suche nach einer
neuen Heimat waren. Der Polizeichef
Giovanni Palatucci eröffnete ihnen einen Fluchtweg, indem er
ihnen Papiere verschaffte. Dadurch wurde tausenden von Menschen das Leben gerettet. Von den
Nazis verhaftet und ins KZ Dachau deportiert, hat er sein junges
Leben im Alter von nur 36 Jahren in der Baracke 25 verloren.
Dokumentarfilmvorführungen:
Der Polizist und der Bischof"
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16 Min., OF
"Una storia diversa - Ebrei a
Campagna 1940 - 1943"
„Eine
ungewöhnliche Geschichte – Juden in Kampanien 1940 – 1943“
von Giustina Laurenzi, Italien 2008, 34 Min., OmeU
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Giovanni Palatucci
Die Ausstellung
26.1- 17.2. im Italienischen Kulturinstitut dokumentiert sein Leben und
Wirken
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Nachlese:
November 2011 im Zeichen unseres Doppeljubiläums: |
25 Jahre Jüdische Kulturtage München
(12. - 22. 11.2011)
Chava Alberstein
(Foto rechts)
, Israels Grande Dame des
jüdischen Liedes, eröffnete das Festival, das unter dem
Motto „Ein Kaleidoskop jüdischer Kulturen“ lief. Daher standen nicht nur die
großen und weitgehend ausverkauften Konzerte aschkenasischer und
sefardischer Musiktradition auf dem Programm, sondern auch filigrane
Anklänge, wie in der Hommage an den jüdischen Komponisten Werner R. Heymann, an den seine Tochter, ein Multimedia-Porträt und ein
UFA-Spielfilm erinnerten. Neue Akzente setzten
Jiddisch-Schriftsteller Lev Berinski und das Rocktheater Dresden mit der
Präsentation weltbekannter Rock’n Roll Songs in jiddischer Sprache.
Ausverkauft war auch die Abschluss-Veranstaltung von "Bagdad nach Jerusalem"
des israelischen Bestsellerautors Eli Amir.
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 Der vollbesetzte Carl-Orff-Saal am Eröffnungsabend
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 Chava Alberstein bei einem ihrer Solos
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30 Jahre Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur
und Tradition
e. V.
Die
Landeshauptstadt München würdigte am 17. November das 30jährige ehrenamtliche Engagement der Gesellschaft,
allen voran das der Vorsitzenden Ilse Ruth Snopkowski
(Foto rechts), mit einem
Festakt im liebevoll geschmückten und frisch restaurierten Alten
Rathaussaal. 300 Gäste konnte die Vorsitzende begrüßen. Hochrangige Redner
sowie eine eigens vom Bayerischen Rundfunk produzierte Filmdokumentation ließen die Arbeit des Vereins Revue passieren, der seinerzeit von Dr. Dr. Simon
Snopkowski sel. A. gegründet worden war.
Presseartikel zu unseren Herbstaktivitäten ...
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Die Festgesellschaft im Alten Rathaus-Saal München, am 17. November 2011 |
 Ansprache der Vorsitzenden
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30 Jahre
Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V.
25 Jahre Jüdische Kulturtage München
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Samstag, 12. November -
Dienstag, 22. November
25. Jüdische
Kulturtage München |
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Die Jüdischen
Kulturtage München 2011 begehen ihr Jubiläum mit einem
- Kaleidoskop jüdischer Kulturen -
Veranstaltungsorte:
Gasteig München, Jüdisches Museum München
Gefördert
vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der
Landeshauptstadt München
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Mit ihrem
Jubiläumsprogramm möchte die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und
Tradition e. V. einen Querschnitt dessen auf die Bühne bringen, was jüdische
Kultur an Vielfalt und Internationalität, an Tradition, aber auch an
künstlerischer Innovation auszeichnet und das Veranstaltungsangebot der
Jüdischen Kulturtage München in den letzten 25 Jahren geprägt hat. |
Sa. 12.11. 20.00 Uhr
Carl-Orff-Saal
| Gasteig |
Chava Alberstein - die Stimme Israels
- mit Ensemble
Eröffnungskonzert |
So. 13.11. 11.30 Uhr
Vortragssaal Bibliothek
| Gasteig |
Werner Richard Heymann - "Ein blonder Traum"
Künstlerportrait und UFA-Spielfilm zum 50. Todestag des Komponisten
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So. 13.11. 19.00
Uhr
Black Box | Gasteig |
Rocktheater Dresen
& die
Dresdner Rock’n Roll-Show-Tänzer:
"Jiddish
Rock’n Roll Show" |
Mo.
14.11. 18.30 Uhr
Black Box |
Gasteig |
Sefardische Juden in alten und neuen Welten
am
Beispiel der Habsburger Monarchie
Vortrag von Dr. Felicitas Heimann-Jelinek |
Mo. 14.11. 20.00 Uhr
Black Box |
Gasteig |
Villa
Jasmin
Spielfilm, F 2007/dt.
Fassung Arte, Regie: Férid Boughedir |
Di. 15.11. 19.30 Uhr
Black Box |
Gasteig |
Timna
Brauer & Elias Meiri Ensemble: Orient Express
Konzert |
Mi. 16.11. 19.30 Uhr
Black Box |
Gasteig |
bewegtbildtheater:
Herzkeime
Gedichte von
Nelly Sachs und Vertonungen
von
Selma Meerbaum-Eisinger Gedichten |
Sa
19.11. 20.00 Uhr
Black Box |
Gasteig |
A Tickle In
The Heart. feat.
Deborah Strauss, USA: Fidlroyz"
Klezmerkonzert |
So.
20.11. 11.30 Uhr
Vortragssaal Bibliothek
| Gasteig |
"Strangers No
More"
Dokumentarfilm-Oscar 2011,
von
Karen Goodman und Kirk Simon, ISR/USA
anschl. Diskussion mit dem israelischen Generalkonsul in
München, Tibor Shalev-Schlosser und Skype-Zuschaltungen, Moderation: Andreas Bönte/BR |
S
20.11. 19.30 Uhr
Kleiner Konzertsaal
| Gasteig |
"Marina’s
Emotional Piano"
Klavierkonzert der russischen Tastenvirtuosin Marina Lebenson |
Di. 22.11. 19.00 Uhr
Jüdisches Museum München |
Bestseller-Autor Eli Amir: "Von Bagdad nach Jerusalem"
Vortrag,
Lesung und Autorengespräch |
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25 Jahre Jüdische Kulturtage München -
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Details, Bilder und weiterführende Links |
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Samstag, 12. November, 20.00 Uhr
Eröffnungskonzert:
Chava Alberstein - die Stimme
Israels
- mit Ensemble
Carl-Orff-Saal,
Gasteig
Eintritt: € 24.-
bis € 34,-
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Für das Eröffnungskonzert konnte mit Sängerin Chava
Alberstein eine international preisgekrönte, israelische
Top-Künstlerin gewonnen werden, die in ihrer Heimat
gemeinhin als „DIE Stimme Israels“ gilt. Mit ihrem Auftritt
spannt sie einen Bogen zu den Anfangsjahren der Jüdischen
Kulturtage, als sie erstmals ihre jiddischen und
hebräischen Songs dem Münchner Publikum vorstellte. Nun
kehrt sie mit einem „Best Of Songs“ aus ihrer langen
Karriere zurück. Im Repertoire wechseln sich aktuelle Themen
und Arrangements ab mit Weisen aus dem unerschöpflichen
Fundus alt-jüdischen Liedguts. Und immer liegen Lachen und
Weinen dicht beieinander und schwingen in Albersteins
unverwechselbaren Interpretationen mit, besonders in den
dichten Solo-Passagen, in denen sie sich selbst zur Gitarre
begleitet. |
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Chava Alberstein
in den 80er Jahren |
Das Ensemble:
Chava Alberstein
(Gesang, Sologitarre)
Avi Agababa
(Perc.),
Oved Efrat
(Git.),
Eran Weitz
bzw.
Joav Shdema
(Git.)

Mehr zu Chava Alberstein
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Die Künstlerin heute
Foto: Tali Shani |
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Mit freundlicher Unterstützung der Israelischen Botschaft
und der Fluggesellschaft EL AL
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Sonntag, 13.
November 2011, 11.30 Uhr
Werner
Richard Heymann - "Ein blonder Traum"
Hommage zum 50. Todestag des Komponisten: Künstlerportrait
und
UFA-Spielfilm, Drehbuch: Billy Wilder und Walter Reisch
Vortragssaal der Bibliothek, Gasteig
Eintritt € 10,-
Elisabeth
Trautwein-Heymann
(Tochter,
Biografin, Zeitzeugin)
Gaby dos
Santos
(Gesamtkonzeption, Bildbearbeitungen)
Jon
Michael Winkler
(Musikbearbeitung/Tonschnitt)
Details
zum Film
Der
Filmkomponist Werner Richard Heymann stehend hinter
Willi
Fritsch, Willi Forst und Lilian Harvey am Set von „Ein
blonderTraum“, 1932 |
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Wie
Werner Richard Heymann für die UFA und später für Hollywood
Evergreens schuf und doch weitgehend unbekannt blieb, schildert
seine
Tochter und Biografin Elisabeth Trautwein-Heymann,
begleitet von multimedialen Bild- und Ton-Einspielungen, unter
anderem mit O-Tönen von Heymann
selbst sowie Bild-/Dokumenten aus seinem Nachlass.
Der
Schwerpunkt der Collage liegt dabei auf dem musikalischen Werk
Heymanns. Neben Song-Klassikern wie "Irgendwo auf der
Welt" oder "Ein Freund, ein guter Freund", steht dabei Heymanns
Frühwerk im Vordergrund, wie das "Frühlings-Notturno" oder "Tanz
der Götter" beides intensive klassische Kompositionen eines
ebenso unerhört jungen wie talentierten Komponisten.
In akribischer Feinarbeit hat
der Münchner Musiker und Komponist
Jon Michael Winkler
aus den inzwischen vergriffenen Partituren
Heymanns einige musikalische Höhepunkte herausgefiltert, die in
der Collage seiner persönlichen Biographie gegenüber gestellt
werden, kombiniert mit Bildcollagen von
Gaby dos Santos.
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Im
Anschluss folgt die cineastische Rarität „Ein blonder Traum“,
für die Billy Wilder das Drehbuch und Heymann die atmosphärisch dichte und eng mit der
Handlung verwobene Filmmusik komponierte: Zwei Fensterputzer
namens „Willi“ nehmen eine Möchtegern-Aktrice bei sich auf. Zum
bittersüßen Ende der Komödie bekommt der eine Willi das
bescheidene Glück mit dem Mädchen und der andere Willi den Hund
sowie einen Job in Hollywood. Den bekam auch der jüdische
Exilant Heymann, in namhaften Produktionen wie „Ninotschka“
mit Greta Garbo, nur hieß es in seiner künstlerischen Vita am Ende:
„Berlin,
Hollywood und KEIN ZURÜCK ...“
Als Quelle für
das multimediale Portrait diente u. a. die gerade in der Reihe
"Jüdische Miniaturen" erschienene Biographie von Wolfgang
Trautwein, Hentrich & Hentrich Verlag: "Werner Richard
Heymann -Berlin, Hollywood und kein Zurück"
sowie das
Hörbuch "Heymann - Irgendwo auf der Welt", von duo-phon records.
Mehr zu Werner
Heymann:
www.heymann-musik.de
 Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek
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Sonntag, 13. November 2011, 19.00 Uhr
Yiddish Rock'n Roll Show
Black Box, Gasteig
Eintritt € 15,-
Rocktheater Dresden:
Detlef Hutschenreuter (Rockgitarre, Sax)
Franco Hein ( Gitarre, Voc.)
Bernd Rudolf (Drums, Voc.)
Peter Fanger (Piano, Voc.)
sowie Lev Berinski (Kurator und Conférencier)
und
die Dresdner Rock’n Roll-Show-Tänzer
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Die Musiker des
Rocktheater Dresden
Eine
jiddische Rock`n`Roll-Show feiert Weltpremiere. Der
Ojlem - das Publikum - soll tanzen! Schon seit den
Zwanzigern, den goldenen Jahren des jiddischen Theaters,
kann man Hamlet oder Faust auf Jiddisch erleben. Nun
endlich auch die Kings of Rock`n`Roll! Jiddische
Songtexte treffen auf den Sound der 50er Jahre. Mit auf
der Bühne: Die Dresdner Rock`n`Roll-Show-Tänzer.
Vergessen Sie Tanzschuhe und Petticoat nicht!
Jiddisch rockt!

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Montag,
14. November 2011: |
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Themenabend zum sefardischen
Judentum
Montag,
14. November 2011, 18.30 Uhr
Sefardische Juden in alten und neuen Welten
am
Beispiel der Habsburger Monarchie
Vortrag: Dr.
Felicitas Heimann Jelinek
Black Box, Gasteig
Eintritt € 7,-
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Ein sefardischer Jude
Dr. Felicitas
Heimann-Jelinek
Die Wiener Historikerin Dr. Felicitas Heimann-Jelinek
beleuchtet das Wirken der Sefarden, das heißt der Juden, die
Ende des 15. Jahrhunderts von der Iberischen Halbinsel
vertrieben wurden, an den Orten ihrer nachmaligen Diaspora.
Diese reichte von Nordafrika über Italien, das Osmanische
Reich mit dem Balkan und bis nach Wien. Besonders fokussiert
werden dabei Wirkungsstätten der Sefarden in der Habsburger
Monarchie und namentlich auf dem Balkan, wo nicht nur
aschkenasisches und sefardisches Judentum aufeinandertraf,
sondern Juden, Moslems und Christen über Jahrhunderte in
friedlicher Koexistenz lebten. |
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Mit
freundlicher Unterstützung des Österreichischen
Generalkonsulats
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Montag,
14. November 2011, 20.00 Uhr
Villa
Jasmin
F
2007/dt. Fassung ARTE, Regie: Férid Boughedir
Black
Box, Gasteig
Eintritt frei
"Ganz
Tunis duftet nach Jasmin!" Nach 20 Jahren kehrt Serge erstmals in
seine Heimatstadt zurück, die er als Kind 1957 verlassen musste. Auf
der Suche nach Spuren seiner frühen Jahre taucht er noch einmal in
die wechselvolle Geschichte seiner jüdischen Familie ein. |
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Vor einem leuchtend bebilderten Panorama inszeniert
Regisseur Férid Boughedir sein filmisches Drama nach dem
autobiografischen Roman von Serge Moati, der in Rückblenden
den Lebensweg seiner Eltern beschreibt, zweier
franco-tunesischer Juden von 1903 bis 1957. Die Geschichte
lässt das jüdisch-sefardische
Tunis von der Jahrhundertwende bis weit in
die Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts wiederauferstehen.
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Der Film bietet nicht nur Einblicke in die wenig bekannte
Zeit der deutschen Besatzung in Tunis, sondern thematisiert
auch die Unterschiede zwischen sefardischen, aus Italien
eingewanderten Juden und den alteingessenen, über 2000 Jahre
alten jüdischen Gemeinden. |
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Mit
freundlicher Unterstützung von ARTE
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Dienstag, 15.
November 2011, 19.30 Uhr
Timna
Brauer
&
Elias Meiri
Ensemble
„Orient
Express“
Black
Box, Gasteig
Eintritt € 18,-
Timna Brauer (Gesang,
Gitarre)
Elias Meiri (Piano, Melodika,
Percussions, Chor)
Courtney M. Jones (Drums, Percussions, Chor)
Durch den
Mittelmeerraum, Heimat einer Vielzahl sefardischer Juden, führt die
Klangreise des Ensembles, dessen Frontsängerin
Timna Brauer
über
ihre jemenitische Mutter selbst sefardische Wurzeln hat und zu den
vielseitigsten und erfolgreichsten österreichischen Sängerinnen
zählt.
1985
gründet Brauer zusammen
mit ihrem Mann, dem Pianisten Elias Meiri, ein Ensemble, mit dem sie
alljährlich in aller Welt auftritt und sämtliche Platten mit dem
Schwerpunkt Jazz, Ethno und Chansons einspielt. Zu den 25. Jüdischen
Kulturtagen präsentieren sie mit "Orient Express" ein authentisch
sefardisches Musikprogramm. |
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Mittwoch, 16.
November 2011, 19.30 Uhr
“Herzkeime” -
Gedichte von Nelly Sachs
und Vertonungen
von Selma Meerbaum-Eisinger
Gedichten
Black Box, Gasteig
Eintritt € 14,-
bewegtbildtheater:
Martina Roth
(Schauspiel und Gesang)Johannes Conen
(Bewegtbild,
Komposition, Gitarre)
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Nelly
Sachs Selma Meerbaum-Eisinger |
Mit ihrem "bewegtbildtheater" entführt das Künstlerduo
Martina Roth &
Johannes Conen in die zauberhaft filigrane Welt von Lied
und Lyrik, umgesetzt mit Schauspiel, Gesang, Gitarrenklängen zu
filmischen Projektionen. Die emotionale Kraft dieser bewegten Bilder
fügt den gesungenen und rezitierten Worten eine nachhaltige
Dimension hinzu.
Details zum "bewegtbildtheater"
Nelly Sachs, geboren 1891 in Berlin,
1940 Flucht nach Schweden, 1966 Nobelpreis, 1970 dort gestorben.
All ihre Empfindungen, das Entsetzen über den Holocaust und ihre
eigenen Jahre im Exil spiegeln sich intensiv in ihrem Werk wieder:
„ Nur eine Stimme, ein Seufzer für die,
die lauschen wollen …“
Selma Meerbaum
Eisinger, geboren 1924 in
Tschernowitz, umgekommen 1942 im SS-Arbeitslager Michailowka.
Ihr letztes Gedicht, „Tragik“ beendet die 17jährige mit den
Worten:
„ Das ist
das Schwerste, zu denken, dass man wie Rauch ins Nichts verfließt
…
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Samstag,
19. November 2011, 20.00 Uhr
A Tickle In The Heart - feat.
Deborah
Strauss, USA
"Fidlroyz"
Black
Box, Gasteig
Eintritt € 18,-
Deborah Strauss (Violine,
Gesang, Akkordeon)
Bernd Spehl
(Gesang, Fluier, Klarinette[n])
Andreas Schmittges (Gesang, Mandoline, Gitarre)
Thomas Fritze (Gesang,
Perkussion, Gitarre)
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Das neue
Projekt
'Fidlroyz' ( Deutsch: "Geigenrose") stellt die Geige
als Symbol der jiddischen Musik in den Mittelpunkt dieses
sehr poetischen Konzertprogramms: Die „Fidl“ singt und wird besungen
und von zahlreichen Instrumenten umspielt ... |
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Das
Klezmer-Trio
„A Tickle In The Heart“ zählt deutschlandweit zum Besten
seines Genres und hat sich mit der New Yorker Geigenvirtuosin
Deborah Strauss
eine exquisite Partnerin zur Seite gestellt, die mit
ihrem ungeheuren
Temperament ihre Kunst
im musikalischen Dialog mit dem Trio
entfaltet. Tiefverwurzelt
in der jiddischen Kultur, gehört Strauss zu den wichtigsten zeitgenössischen Klezmorim weltweit. |
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Sonntag, 20. November 2011, 11.30 Uhr
“Strangers No More”
Vortragssaal der Bibliothek, Gasteig
Eintritt € 7,-
Dokumentarfilm
von Karen Goodman und Kirk Simon,
USA/Israel, 45
Min.
anschließend
Skype-Schaltung und
Diskussion |
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"For most children getting to school is as simple as going
around the block.
But for others it is a dangerous journey across hostile borders ..."
(Filmzitat)
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In der Bialik-Rogozin School im Herzen Tel Aviv kommen
Gastarbeiter- und Flüchtlingskinder aus unterschiedlichsten
Kulturen und Konfessionen zusammen, um gemeinsam zu lernen.
Der Film portraitiert einige dieser Kinder und deren Eltern,
erzählt von deren teilweise hochtraumatischer Vergangenheit
und dokumentiert den harten Integrationsprozess, den sie und
ihre engagierten Lehrkräfte bewältigen. |
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"Strangers No More" ist eine berührende und zugleich
hochaktuelle Dokumentation, die in diesem Jahr als bester
Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Der Film wird in der Originalfassung in hebräisch mit
englischen Untertiteln gezeigt.
Anschließend Diskussion, u. a. mit:
Tibor Shalev-Schlosser, neuer israelischer Generalkonsul in
Bayern.
Die Moderation übernimmt Andreas Bönte vom Bayerischen
Rundfunk, u. a. bekannt durch seine TV-Reihe "Nachtlinie".
Dabei ist
vorgesehen, via Internet die Schule in Tel Aviv direkt
zuzuschalten. |
Details zum Film
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Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek
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Sonntag,
20. November 2011, 19:30 Uhr
"Marina's Emotional Piano"
- Marina Lebenson -
Kleiner Konzertsaal, Gasteig
Eintritt € 15,-
Die aus
Jekaterinburg stammende Tastenvirtuosin und Komponistin Marina
Lebenson spielt eigene Interpretationen klassischer Musik, Werke
von russischen und jüdischen Komponisten sowie Volksmelodien. Das
breitgefächerte Repertoire der russischen Pianistin umfasst sowohl
Evergreens jüdischen Liedguts wie "Bei mir bist Du scheyn", als auch
Stars der Klassik-Hitparaden, wie Bach oder Tschaikowsky, die dank
Lebensons individueller Arrangements neu zu entdecken sind, wie auch
musikalische Miniaturen aus dem Fundus russischer und
internationaler Volkslieder sowie zeitgenössische Komponisten, wie
Arno Babajanian, ein armenischer Komponist, dessen Werke zu
Sowjetzeiten entstanden. |
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In Kooperation mit dem russischen Kulturzentrum MIR e. V.
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Dienstag, 22.
November 2011, 19:00 Uhr
Eli Amir
- “Von Bagdad nach Jerusalem”
Vortrag, Lesung und Autorengespräch
Jüdisches Museum München
Eintritt € 7,-
Vortrag/Lesung: Eli Amir, Israel
Autorengespräch: Dr. Mirjam Zadoff
(Lehrstuhl für Jüdische Geschichte der LMU)
Der
israelische Erfolgsautor Eli Amir, 1937 in Bagdad geboren, spricht
in seinen Romanen über die kulturellen Unterschiede und die
Gemeinsamkeiten zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen
arabischen Juden und israelischen Arabern. Eli Amirs Rückblicke auf
das jüdische Leben in Bagdad zeigen aber auch auf,
wie ähnlich die irakischen
und deutschen Juden einander einmal waren und wie anders die
Immigrationswege, auf die sie sich begaben - von Berlin und Bagdad
nach Jerusalem.
(Veranstaltung in
englischer Sprache) |
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Eli Amir, eine
prominente Persönlichkeit des israelischen Kulturbetriebes,
beschreibt Henrik M. Broder in einem Artikel wie folgt:
"Eli
Amir, ein irakischer Jude, zählt zu den bekanntesten Schriftstellern
Israels. Sein Roman 'Der Taubenzüchter von Bagdad' ist die
Autobiographie eines Orientalen, der arabisch denkt, hebräisch
schreibt und für einen unabhängigen Palästinenserstaat eintritt.
..."
>Mehr dazu ...
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In
Kooperation mit dem Jüdischen Museum München und
dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München
Mit freundlicher Unterstützung des Bayern-Forums der
Friedrich-Ebert-Stiftung
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Begleitveranstaltungen |
Jüdische Musik – Eine Hör-Expedition
mit Shoshana Liessmann
Vortragsveranstaltungen der VHS
München im Gasteig
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| 27.10.2011 Von Komponisten, Primadonnen und Tanzwütigen
Jüdische Nachtschwärmer in Italien im 16. und 17. Jahrhundert
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10.11.2011 Was macht der Fiedler auf
dem Dach?
Über Klezmer, Jiddisches und Chassiden
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24.11.2011
Das goldene Zeitalter der Kantoren
Die jüdischen Musikstars des 19.
Jahrhunderts
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08.12.2011
Das Klavier auf dem Kamel
Wie die klassische Musik ins Heilige
Land kam
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Die
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