Ausschreibung des Simon-Snopkowski-Preises 2012 >>>> Details
So., 04.03.2012
         bis
Mi., 07.03.2012
 
 
Vortragssaal der
Bibliothek im Gasteig
 
 
Karten:
Tel.  54 81 81 81
(München Ticket)
sowie an allen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse
   Jüdische Filmtage München
Anknüpfend an die Filmreihen „Made in Israel“ und „Israel Close Up“ sowie die ersten beiden Jüdischen Filmtage München in den Jahren 2008 und 2010, heißt es wieder „Film ab!“, vom 4. bis 7. März bei den 3. Jüdischen Filmtagen München im Gasteig. Erneut bedient sich die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V.  des Mediums „Film“ um dem Münchner Publikum  historische und zeitgenössische Facetten  jüdischen Lebens näher zu bringen, 2012 unter dem Leitmotiv „Einsichten“ … Einsichten in fremd anmutende Riten, in die eigene Spiritualität, hinter die Kulissen der Traumfabrik und ihrer jüdischen Filmschaffenden oder auch in die Abgründe familiärer Geheimnisse.  Begleitet wird das Programm durch Einführungen zum Thema  sowie Filmgesprächen mit Autoren. Das Programm umfasst  ausgewählte Spielfilme und Dokumentationen von brennender Aktualität sowie  preisgekrönte cineastische Highlights von besonderer Strahlkraft.
 Mit freundlicher Unterstützung
der Münchner Stadtbibliothek und des Kulturreferats München
sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

 

 



So., 4. März
11.30 Uhr

Dokumentarfilm
von Michael Kloft
BRD 2009 |
110 Min 
 
 
 
 
 
 
 
 
Eintritt
€ 7,-/erm. € 4,50
  Hitler und die Traumfabrik
Wie Hollywood über den Diktator lachte, dokumentiert dieses Kapitel deutsch-amerikanischer Filmgeschichte anhand zahlreicher Archiv-Einspielungen von Filmausschnitten und Filmlegenden wie Billy Wilder. Letztere hatte das NS-Regime selbst nach Hollywood vertrieben und erhielt nun in Filmen und Comics die Quittung:
Zunächst hatte sich die Traumfabrik gesträubt, Hitler und die nationalsozialistischen Verbrechen in Spielfilmen zu thematisieren. Zu groß waren die wirtschaftlichen Interessen der Studios in Deutschland.
So war es ein unabhängiger Produzent, der den Bann mit einem Meisterwerk durchbrach. Kein geringerer als Charlie Chaplin gab den Führer in seinem Film "Der Große Diktator" der Lächerlichkeit preis. Als der Film auch an der Kinokasse ein Erfolg wurde und die USA in den Krieg gegen Nazideutschland eintraten, gab es kein Halten mehr. In zahlreichen Filmen und Cartoons wurde Hitler zur Witzfigur.

Veranschaulicht wird das Thema durch zahlreiche filmische Zitate, ergänzt durch unbekannte Filmaufnahmen an Filmsets und kommentiert durch Filmschaffende der Traumfabrik von gestern und heute ...
 
Mit freundlicher Unterstützung von Spiegel TV

Chaplin am Set von "Der große Dikator"
 

Billy Wilder               Ernst Lubitsch

So., 4. März
18.00 Uhr

Dokumentarfilm
von Amir Har-Gil
Israel 2004
53 Min | OmeU

Eintritt
€ 10 (Film / Empfang)
  Eröffnungsfilm: The Art of Living
Amir Har-Gil erzählt in seinem Film die Lebensgeschichte seines Vaters, des Journalisten Schraga Har-Gil der als Kind aus Deutschland nach Palästina emigrierte und von dessen Liebe zu einer nicht jüdischen Deutschen. Kurz bevor diese zu Shraga nach Israel auswandert, erfährt sie von der Verstrickung ihres Vaters in den Holocaust . Was folgt sind die Irrungen eines Paares, das, zwischen Israel und Deutschland hin und her gerissen, nach einer Heimat für seine große späte Liebe sucht. 

 

Im Anschluss Filmgespräch mit dem Autor, Dr. Amir Har-Gil und Empfang.


Journalist Shraga Har-Gil und seine Ulla
 
"Die Überliebenden" (Die Zeit/2004)

Mo., 5. März
18.00 Uhr

Dokumentarfilm
von Wendla Noelle
ARTE 2009
60 Min |  OmdtU

Eintritt frei
  Jüdische Rapper und singende Rabbis in New York
In New York gelingt es den Musikern einer jungen jüdischen Musikszene, Tradition und Moderne kunstvoll miteinander zu verbinden. Nachdenklich, humorvoll und berührend werden religiöse Aussagen mit Beat unterlegt. Der Film  begibt sich dabei auf eine Reise durch die alten jüdischen Stadtviertel, die noch das Flair vergangener Zeiten prägt, während aus Ghettoblastern der aufregende Sound von morgen erklingt.
Details zur Dokumentation

Im Anschluss: Filmgespräch mit Autorin Wendla Noelle.

Mit freundlicher Unterstützung von ARTE

Musikerleben und gelebter Glaube ...

Mo., 5. März
20.00 Uhr

Spielfilm | Regie: Joel/Ethan Coen

USA 2009 |
90 Min
deutsche Fassung  

Eintritt
€ 7,-/erm. € 4,50
  A Serious Man
1967 ist definitiv nicht das Jahr von Larry Gopnik, der bis dahin als Physikprofessor an einer Universität im Mittleren Westen der USA ein beschauliches Leben führte. Seine Frau verlässt ihn unerwartet für einen blasierten Kollegen. Sein psychisch labiler Bruder Arthur lebt auf seiner Couch und entwickelt sich zunehmend zu einem Problem. Auch Larrys Kinder bieten wenig Grund zur Freude: Sohn Danny, der kurz vor der Bar Mizwa steht, schwänzt die Schule, und seine Tochter bestiehlt ihn, um eine Nasenkorrektur finanzieren zu können.  Zudem wird plötzlich seine Zukunft an der Uni in Frage gestellt. Larry sucht schließlich Hilfe bei drei Rabbis. Wird einer helfen können?


Danny zeigt wenig Begeisterung für den
Jiddisch-Unterricht                Trailer

Di., 6. März
18.00 Uhr

Dokumentarfilm
von Eric Scott
Kanada 2008
52 Min | englische Originalfassung

Eintritt
€ 7,-/erm. € 4,50
 

Münchner Erstaufführung:          Leaving The Fold


Der Film folgt den Lebenswegen von fünf jungen Leuten aus den chassidischen Enklaven von Montreal, Brooklyn/New York und Jerusalem, die sich von ihren ultra-orthodoxen Wurzeln lösen und dokumentiert, welcher Druck dabei auf ihnen lastet und welche Konflikte und Kämpfe sie zu bewältigen haben. Der Weg führt aus einer strikt reglementierten Gemeinschaft in eine säkulare Welt unerschöpflicher Wahlmöglichkeiten: Was soll ich anziehen? Welchen Beruf ergreifen? Wen heiraten. Nun ganz auf sich gestellt, fallen den fünf Aussteigern die Antworten nicht immer leicht.

Im Anschluss Expertengespräch mit dem Publikum..

Eine Welt voll verwirrender Vielfalt

Di., 6. März
20.00 Uhr

Spielfilm | Regie:
Stefan Schaefer und Diane Crespo | OmdtU
USA 2007 | 89 Min


Eintritt
€ 7,-/erm. € 4,50
  Arranged
Basierend auf den Erfahrungen der orthodoxen Jüdin Yuta Silverman aus Brooklyn, schildert der Film die Geschichte einer Frauenfreundschaft, deren Unkonventionalität und Faszination aus dem Aufeinander-treffen gleich dreier Kulturen rührt. Rochel  und Nasira sind zwei junge Frauen, die zu Beginn des Films ihre Stellen als Lehrerinnen einer multiethnischen Grundschule antreten. Gleich bei der ersten Sitzung der Lehrkörperschaft fallen die kopftuchtragende Muslimin und die extrem dezent gekleidete orthodoxe Jüdin neben ihren Kolleginnen auf. Die ethnische Außenseiterrolle, die die Frauen verbindet, trennt sie allerdings auch voneinander. Sowohl die traditionsverbundenen Eltern Nasiras als auch Rochels sind wenig angetan von dieser Freundschaft. Zumal beide Familien damit beschäftigt sind, den Töchtern zu einer arrangierten Ehe mit einem jungen Mann aus der ethnischen Gemeinde zu verhelfen.  Der langwierige Prozess der Partnerfindung ist dabei ebenso humorvoll wie berührend geschildert, ohne sich in hochdramatische Familienszenen zu versteigen, noch die Integrität der Figuren anzugreifen.

Jede von beiden glücklich verkuppelt ...
Die Jüdin Rochel und die Muslemin Nasira
 

Mi., 7. März
18.00 Uhr

Dokumentarfilm
von Malte Ludin
BRD 2005 | 89 Min


Eintritt
€ 7,-/erm. € 4,50
 

Von der Filmbewertungsstelle ausgezeichnet mit dem Prädikat "besonders wertvoll":

2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß

«Dies ist die Geschichte meines Vaters, eines Kriegsverbrechers», heißt es zu Beginn dieser Dokumentation über eine Familie, in welcher der Ehemann, Vater und Großvater Hanns Ludin wegen «maßgeblicher Beteiligung an der Vernichtung der slowakischen Juden» 1947 hingerichtet wurde. Schritt für Schritt konfrontiert der Film die Protagonisten mit ihren Lebenslügen, die sich innerhalb der Familie als gesellschaftlicher und persönlicher Schutzinstinkt verankert hatten.

Im Anschluss Filmgespräch mit Autor Malte Ludin.

Die Gegenwart der Vergangenheit
in einer deutschen Familie ...

Link zu Homepage und Trailer:

Mi., 7. März
20.00 Uhr

Spielfilm | 100 Min
Regie: Claude Miller
Frankreich 2007
deutsche Fassung



Eintritt
€ 7,-/erm. € 4,50
  Ein Geheimnis / Un Sécret

Großes Kino!

Der Zweite Weltkrieg ist seit rund zehn Jahren zu Ende. Francois, sieben Jahre, Einzelkind, kann die hohen Erwartungen seiner sportlichen Eltern nicht erfüllen. Mutter Tania ist eine leidenschaftliche Schwimmerin, Vater Maxime ein durchtrainierter ehemaliger Spitzenathlet. Trost findet Francois nur bei seinem imaginären großen Bruder - und bei Louise, der jüdischen Nachbarin und Freundin der Familie, die ihm schließlich an seinem fünfzehnten Geburtstag das dunkle, streng gehütete Familiengeheimnis verrät, welches seine Eltern auf tragische Weise verbindet.

Gelungene Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Philippe Grimbert;
In den Hauptrollen: Patrick Ruel, Ludivine Sagnier, Julie Depardieu, Cécile D. France

Die Gegenwart der Vergangenheit
thematisiert auch dieser packende Film 
  TRAILER

Nachlese: Gedenken am 26. Januar 2012
Donnerstag, 26.01.
19.00 Uhr

 

Italienisches Kulturinstitut Hermann-Schmid-str. 8   

(U3/U6 Goetheplatz)


Details unter:
www.iicmonaco.esteri.it

Eintritt frei


Anmeldung erbeten unter:
Tel. 089-22 12 53
"Giornata della Memoria"
"Tag des Gedenkens" in Kooperation mit dem Italienischen Kulturinstitut
 

Ausstellungseröffnung: Giovanni Palatucci – Ein Mann zwischen Pflicht und Gewissen

Es waren vor allem Juden, die an seine Bürotür klopften. Fiume, das heutige Rjeka, das damals zum Königreich Italien gehörte, war wegen seiner geographischen Lage  in der nationalsozialistischen Zeit ein Bezugspunkt und Übergangsort für viele geworden, die versuchten der Verfolgung zu entgehen und auf der Suche nach einer neuen Heimat waren. Der Polizeichef Giovanni Palatucci eröffnete ihnen einen Fluchtweg, indem er ihnen Papiere verschaffte. Dadurch wurde tausenden von Menschen das Leben gerettet. Von den Nazis verhaftet und ins KZ Dachau deportiert, hat er sein junges Leben im Alter von nur 36 Jahren in der Baracke 25 verloren.

Dokumentarfilmvorführungen:
Der Polizist und der Bischof"
- 16 Min., OF
"Una storia diversa - Ebrei a Campagna 1940 - 1943"
„Eine ungewöhnliche Geschichte – Juden in Kampanien 1940 – 1943“
von Giustina Laurenzi, Italien 2008, 34 Min., OmeU

Giovanni Palatucci

Die Ausstellung 26.1- 17.2. im Italienischen Kulturinstitut dokumentiert sein Leben und Wirken

Nachlese: November 2011 im Zeichen unseres Doppeljubiläums:
25 Jahre Jüdische Kulturtage München (12. - 22. 11.2011)
Chava Alberstein
(Foto rechts) , Israels Grande Dame des jüdischen Liedes, eröffnete das Festival, das unter dem Motto „Ein Kaleidoskop jüdischer Kulturen“ lief. Daher standen nicht nur die großen und weitgehend ausverkauften Konzerte aschkenasischer und sefardischer Musiktradition auf dem Programm, sondern auch filigrane Anklänge,  wie in  der Hommage an den  jüdischen Komponisten Werner R. Heymann, an den seine Tochter, ein Multimedia-Porträt und ein UFA-Spielfilm erinnerten. Neue Akzente setzten Jiddisch-Schriftsteller Lev Berinski und das Rocktheater Dresden mit der Präsentation weltbekannter Rock’n Roll Songs in jiddischer Sprache. Ausverkauft war auch die Abschluss-Veranstaltung von "Bagdad nach Jerusalem" des israelischen Bestsellerautors Eli Amir.


Der vollbesetzte Carl-Orff-Saal am Eröffnungsabend

Chava Alberstein bei einem ihrer Solos
30 Jahre Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur
und Tradition e. V.

Die Landeshauptstadt München würdigte  am 17. November das 30jährige ehrenamtliche Engagement der Gesellschaft, allen voran das der Vorsitzenden Ilse Ruth Snopkowski (Foto rechts), mit einem Festakt im liebevoll geschmückten und frisch restaurierten Alten Rathaussaal. 300 Gäste konnte die Vorsitzende begrüßen. Hochrangige Redner sowie eine eigens vom Bayerischen Rundfunk produzierte Filmdokumentation ließen die Arbeit des Vereins Revue passieren, der seinerzeit von Dr. Dr. Simon Snopkowski sel. A. gegründet worden war.

Presseartikel zu unseren Herbstaktivitäten ...

Die Festgesellschaft im Alten Rathaus-Saal München, am 17. November 2011

Ansprache der Vorsitzenden
30 Jahre Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V.
25 Jahre Jüdische Kulturtage München

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Samstag, 12. November - Dienstag, 22. November

25. Jüdische Kulturtage München

 Die Jüdischen Kulturtage München 2011 begehen ihr Jubiläum mit einem

- Kaleidoskop jüdischer Kulturen -

             Veranstaltungsorte: Gasteig München, Jüdisches Museum München

 

Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und der Landeshauptstadt München

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Mit ihrem Jubiläumsprogramm möchte die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e. V. einen Querschnitt dessen auf die Bühne bringen, was jüdische Kultur an Vielfalt und Internationalität, an Tradition, aber auch an künstlerischer Innovation auszeichnet und das Veranstaltungsangebot der Jüdischen Kulturtage München in den letzten 25 Jahren geprägt hat.

 

Sa. 12.11.  20.00 Uhr
Carl-Orff-Saal | Gasteig
Chava Alberstein - die Stimme Israels - mit Ensemble
Eröffnungskonzert
So. 13.11.  11.30 Uhr
Vortragssaal Bibliothek | Gasteig

Werner Richard Heymann - "Ein blonder Traum"

Künstlerportrait und UFA-Spielfilm  zum 50. Todestag des Komponisten

So. 13.11.  19.00 Uhr
Black Box | Gasteig

Rocktheater Dresen & die  Dresdner Rock’n Roll-Show-Tänzer:

"Jiddish Rock’n Roll Show"

Mo. 14.11.  18.30 Uhr
Black Box | Gasteig

Sefardische Juden in alten und neuen Welten

am Beispiel der Habsburger Monarchie

Vortrag von Dr. Felicitas Heimann-Jelinek

Mo. 14.11.  20.00 Uhr
Black Box | Gasteig

Villa Jasmin

Spielfilm, F 2007/dt. Fassung Arte, Regie: Férid Boughedir

Di. 15.11.  19.30 Uhr
Black Box | Gasteig

Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble: Orient Express

Konzert

Mi. 16.11.  19.30 Uhr
Black Box | Gasteig

bewegtbildtheater: Herzkeime

Gedichte von Nelly Sachs und Vertonungen von Selma Meerbaum-Eisinger Gedichten

Sa 19.11.  20.00 Uhr
Black Box | Gasteig

A Tickle In The Heart. feat. Deborah Strauss, USA: Fidlroyz"

Klezmerkonzert

So. 20.11.  11.30 Uhr
Vortragssaal Bibliothek | Gasteig

"Strangers No More" Dokumentarfilm-Oscar 2011,

von Karen Goodman und Kirk Simon, ISR/USA anschl. Diskussion mit dem israelischen Generalkonsul in München, Tibor Shalev-Schlosser und Skype-Zuschaltungen, Moderation: Andreas Bönte/BR

S 20.11.  19.30 Uhr
Kleiner Konzertsaal | Gasteig

"Marina’s Emotional Piano"

Klavierkonzert der russischen Tastenvirtuosin Marina Lebenson

Di. 22.11.  19.00 Uhr
Jüdisches Museum München

Bestseller-Autor Eli Amir: "Von Bagdad nach Jerusalem"

Vortrag, Lesung und Autorengespräch

- 25 Jahre Jüdische Kulturtage München -
  Details, Bilder und weiterführende Links  
 

Samstag, 12. November, 20.00 Uhr

Eröffnungskonzert: Chava Alberstein - die Stimme Israels - mit Ensemble

Carl-Orff-Saal, Gasteig

Eintritt: € 24.- bis € 34,- 

 

 

Für das Eröffnungskonzert konnte mit Sängerin  Chava Alberstein  eine international preisgekrönte, israelische Top-Künstlerin gewonnen  werden, die in ihrer Heimat gemeinhin als „DIE Stimme Israels“ gilt. Mit ihrem Auftritt spannt sie einen Bogen zu den Anfangsjahren der Jüdischen Kulturtage, als sie erstmals ihre jiddischen und  hebräischen  Songs dem Münchner Publikum vorstellte. Nun kehrt  sie mit einem „Best Of Songs“ aus ihrer langen Karriere zurück. Im Repertoire wechseln sich aktuelle Themen und Arrangements ab mit Weisen aus dem unerschöpflichen Fundus alt-jüdischen Liedguts. Und immer liegen Lachen und Weinen dicht beieinander und schwingen in Albersteins unverwechselbaren Interpretationen mit, besonders in den dichten Solo-Passagen, in denen sie sich selbst zur Gitarre begleitet.
Chava Alberstein
in den 80er Jahren   
Das Ensemble: Chava Alberstein (Gesang, Sologitarre)  

Avi Agababa (Perc.), Oved Efrat (Git.), Eran Weitz bzw. Joav Shdema (Git.)

 Mehr zu Chava Alberstein  

Die Künstlerin heute
Foto: Tali Shani

Mit freundlicher Unterstützung der Israelischen Botschaft und der Fluggesellschaft EL AL

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Sonntag, 13. November 2011, 11.30 Uhr          

Werner Richard Heymann - "Ein blonder Traum"

Hommage zum 50. Todestag des Komponisten: Künstlerportrait

und UFA-Spielfilm, Drehbuch: Billy Wilder und Walter Reisch

Vortragssaal der Bibliothek, Gasteig

Eintritt € 10,-

 

Elisabeth Trautwein-Heymann (Tochter, Biografin, Zeitzeugin)

Gaby dos Santos (Gesamtkonzeption, Bildbearbeitungen)

Jon Michael Winkler (Musikbearbeitung/Tonschnitt)

 

 Details zum Film

 

Der Filmkomponist Werner Richard Heymann stehend hinter

Willi Fritsch, Willi Forst und Lilian Harvey am Set von „Ein blonderTraum“, 1932

Wie Werner Richard Heymann für die UFA und später für Hollywood Evergreens schuf und doch weitgehend unbekannt blieb, schildert seine Tochter und Biografin Elisabeth Trautwein-Heymann, begleitet von multimedialen Bild- und Ton-Einspielungen, unter anderem mit O-Tönen von Heymann selbst sowie Bild-/Dokumenten aus seinem Nachlass.
 

Der Schwerpunkt der Collage liegt dabei auf dem musikalischen Werk Heymanns.
Neben Song-Klassikern wie "Irgendwo auf der Welt" oder "Ein Freund, ein guter Freund", steht dabei Heymanns Frühwerk im Vordergrund, wie das "Frühlings-Notturno" oder "Tanz der Götter" beides intensive klassische Kompositionen eines ebenso unerhört jungen wie talentierten Komponisten.

In akribischer Feinarbeit hat der Münchner Musiker und Komponist Jon Michael Winkler
aus den inzwischen vergriffenen Partituren Heymanns einige musikalische Höhepunkte herausgefiltert, die in der Collage seiner persönlichen Biographie gegenüber gestellt werden, kombiniert mit Bildcollagen von Gaby dos Santos.

Im Anschluss folgt die cineastische Rarität „Ein blonder Traum“, für die Billy Wilder das Drehbuch und Heymann die atmosphärisch dichte und eng mit der Handlung verwobene Filmmusik komponierte: Zwei Fensterputzer namens „Willi“ nehmen eine Möchtegern-Aktrice bei sich auf. Zum bittersüßen Ende der Komödie bekommt der eine Willi das bescheidene Glück mit dem Mädchen und der andere Willi den Hund sowie einen Job in Hollywood. Den bekam auch der jüdische Exilant Heymann, in namhaften Produktionen wie „Ninotschka“ mit Greta Garbo, nur hieß es in seiner künstlerischen Vita am Ende:

„Berlin, Hollywood und KEIN ZURÜCK ...“    

 

Als Quelle für das multimediale Portrait diente u. a. die gerade in der Reihe "Jüdische Miniaturen"  erschienene Biographie von Wolfgang Trautwein, Hentrich & Hentrich Verlag: "Werner Richard Heymann -Berlin, Hollywood und kein Zurück"

sowie das Hörbuch "Heymann - Irgendwo auf der Welt", von duo-phon records.

Mehr zu Werner Heymann:   www.heymann-musik.de

Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek  

 

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Sonntag, 13. November 2011, 19.00 Uhr         

Yiddish Rock'n Roll Show

Black Box, Gasteig

Eintritt € 15,-

 

Rocktheater Dresden:

Detlef Hutschenreuter (Rockgitarre, Sax)

Franco Hein ( Gitarre, Voc.)

Bernd Rudolf (Drums, Voc.)

Peter Fanger (Piano, Voc.)

sowie Lev Berinski (Kurator und Conférencier)

und die Dresdner Rock’n Roll-Show-Tänzer

 

  

Die Musiker des Rocktheater Dresden

 

Eine jiddische Rock`n`Roll-Show feiert Weltpremiere. Der Ojlem - das Publikum - soll tanzen! Schon seit den Zwanzigern, den goldenen Jahren des jiddischen Theaters, kann man Hamlet oder Faust auf Jiddisch erleben. Nun endlich auch die Kings of Rock`n`Roll!  Jiddische Songtexte treffen auf den Sound der 50er Jahre. Mit auf der Bühne: Die Dresdner Rock`n`Roll-Show-Tänzer.

 

Vergessen Sie Tanzschuhe und Petticoat nicht!

 

Jiddisch rockt!


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                              Montag, 14. November 2011:

 

Themenabend zum sefardischen Judentum

 

 

Montag, 14. November 2011, 18.30 Uhr          

Sefardische Juden in alten und neuen Welten

am Beispiel der Habsburger Monarchie

 

Vortrag: Dr. Felicitas Heimann Jelinek

Black Box, Gasteig

Eintritt € 7,-                                               

Ein sefardischer Jude                                                                                                                Dr. Felicitas Heimann-Jelinek

Die Wiener Historikerin Dr. Felicitas Heimann-Jelinek beleuchtet das Wirken der Sefarden, das heißt der Juden, die Ende des 15. Jahrhunderts von der Iberischen Halbinsel vertrieben wurden, an den Orten ihrer nachmaligen Diaspora. Diese reichte von Nordafrika über Italien, das Osmanische Reich mit dem Balkan und bis nach Wien. Besonders fokussiert werden  dabei Wirkungsstätten der Sefarden in der Habsburger Monarchie und namentlich auf dem Balkan, wo nicht nur aschkenasisches und sefardisches Judentum aufeinandertraf, sondern Juden, Moslems und Christen über Jahrhunderte in friedlicher Koexistenz lebten.

Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Generalkonsulats

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Montag, 14. November 2011, 20.00 Uhr
Villa Jasmin
F 2007/dt. Fassung ARTE, Regie: Férid Boughedir
Black Box, Gasteig
Eintritt frei

 

"Ganz Tunis duftet nach Jasmin!" Nach 20 Jahren kehrt Serge  erstmals in seine Heimatstadt zurück, die er als Kind 1957 verlassen musste. Auf der Suche nach Spuren seiner frühen Jahre taucht er noch einmal in die wechselvolle Geschichte seiner jüdischen Familie ein.

Vor einem leuchtend bebilderten Panorama  inszeniert Regisseur Férid Boughedir sein filmisches Drama nach dem autobiografischen Roman von Serge Moati, der in Rückblenden den Lebensweg seiner Eltern beschreibt, zweier franco-tunesischer Juden von 1903 bis 1957. Die Geschichte lässt das jüdisch-sefardische Tunis von der Jahrhundertwende bis weit in die  Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts wiederauferstehen.
Der Film bietet nicht nur Einblicke in die wenig bekannte Zeit der deutschen Besatzung in Tunis, sondern thematisiert auch die Unterschiede zwischen sefardischen, aus Italien eingewanderten Juden und den alteingessenen, über 2000 Jahre alten jüdischen Gemeinden.
Mit freundlicher Unterstützung von ARTE
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Dienstag, 15. November 2011, 19.30 Uhr  

Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble

„Orient Express“

Black Box, Gasteig

Eintritt € 18,-

Timna Brauer   (Gesang, Gitarre)
Elias Meiri  (Piano, Melodika, Percussions, Chor)
Courtney M. Jones (Drums, Percussions, Chor)

Durch den Mittelmeerraum, Heimat einer Vielzahl sefardischer  Juden, führt die Klangreise des Ensembles, dessen Frontsängerin Timna Brauer über ihre jemenitische Mutter selbst sefardische Wurzeln hat und zu den vielseitigsten und erfolgreichsten österreichischen Sängerinnen zählt.

1985 gründet Brauer zusammen mit ihrem Mann, dem Pianisten Elias Meiri, ein Ensemble, mit dem sie alljährlich in aller Welt auftritt und sämtliche Platten mit dem Schwerpunkt Jazz, Ethno und Chansons einspielt. Zu den 25. Jüdischen Kulturtagen präsentieren sie mit  "Orient Express" ein authentisch sefardisches Musikprogramm.


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Mittwoch, 16. November 2011, 19.30 Uhr  

“Herzkeime” - Gedichte von Nelly Sachs

und Vertonungen von Selma Meerbaum-Eisinger Gedichten

Black Box, Gasteig

Eintritt € 14,-

 

 
bewegtbildtheater:
Martina Roth (Schauspiel und Gesang)

Johannes Conen (Bewegtbild, Komposition, Gitarre)
 


Nelly Sachs    Selma Meerbaum-Eisinger



Mit ihrem "bewegtbildtheater" entführt das Künstlerduo Martina Roth & Johannes Conen in die zauberhaft filigrane Welt von Lied und Lyrik, umgesetzt mit Schauspiel, Gesang, Gitarrenklängen zu filmischen Projektionen. Die emotionale Kraft dieser bewegten Bilder fügt den gesungenen und rezitierten Worten eine nachhaltige Dimension hinzu.

 

Details zum "bewegtbildtheater"

 

Nelly Sachs, geboren 1891 in Berlin, 1940 Flucht nach Schweden, 1966 Nobelpreis, 1970 dort gestorben. All ihre Empfindungen, das Entsetzen über den Holocaust und ihre eigenen Jahre im Exil  spiegeln sich intensiv in ihrem Werk wieder:

„ Nur eine Stimme, ein Seufzer für die, die lauschen wollen …“

 

Selma Meerbaum Eisinger, geboren 1924 in     Tschernowitz, umgekommen 1942  im SS-Arbeitslager Michailowka. Ihr letztes Gedicht, „Tragik“ beendet die 17jährige mit den Worten:
 „ Das ist das Schwerste, zu denken, dass man  wie Rauch ins Nichts verfließt …

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Samstag, 19. November 2011, 20.00 Uhr 

A Tickle In The Heart - feat. Deborah Strauss, USA

"Fidlroyz"

Black Box, Gasteig

Eintritt € 18,-

 
 

Deborah Strauss (Violine, Gesang, Akkordeon)

Bernd Spehl  (Gesang, Fluier, Klarinette[n])
Andreas Schmittges  (Gesang, Mandoline, Gitarre)

Thomas Fritze (Gesang, Perkussion, Gitarre)

Das neue Projekt 'Fidlroyz' ( Deutsch: "Geigenrose")  stellt die Geige als Symbol der jiddischen Musik in den Mittelpunkt dieses sehr poetischen Konzertprogramms: Die „Fidl“ singt und wird besungen und von zahlreichen Instrumenten umspielt ...
Das Klezmer-Trio „A Tickle In The Heart“ zählt deutschlandweit zum Besten seines Genres und hat sich mit der New Yorker Geigenvirtuosin Deborah Strauss eine exquisite Partnerin zur Seite gestellt, die mit ihrem ungeheuren Temperament ihre Kunst im musikalischen Dialog mit dem Trio entfaltet. Tiefverwurzelt in der jiddischen Kultur, gehört Strauss zu den wichtigsten zeitgenössischen Klezmorim weltweit.


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Sonntag, 20. November 2011, 11.30 Uhr  

“Strangers No More”

Vortragssaal der Bibliothek, Gasteig

Eintritt € 7,-

 

Dokumentarfilm

von Karen Goodman und Kirk Simon,

USA/Israel, 45 Min.

anschließend

Skype-Schaltung und Diskussion


"For most children getting to school is as simple as going around the block.
But for others it is a dangerous journey across hostile borders ..."
 (Filmzitat)

 
In der Bialik-Rogozin School im Herzen Tel Aviv kommen Gastarbeiter- und Flüchtlingskinder aus  unterschiedlichsten Kulturen und Konfessionen zusammen, um gemeinsam zu lernen. Der Film portraitiert einige dieser Kinder und deren Eltern, erzählt von deren teilweise hochtraumatischer Vergangenheit und dokumentiert den harten Integrationsprozess, den sie und ihre engagierten Lehrkräfte bewältigen.
"Strangers No More" ist eine berührende und zugleich hochaktuelle Dokumentation, die in diesem Jahr als bester Dokumentarfilm mit dem Oscar  ausgezeichnet wurde.
Der Film wird in der Originalfassung in hebräisch mit englischen Untertiteln gezeigt.

Anschließend Diskussion, u. a. mit:
Tibor Shalev-Schlosser, neuer israelischer Generalkonsul in Bayern. Die Moderation übernimmt Andreas Bönte vom Bayerischen Rundfunk, u. a. bekannt durch seine TV-Reihe "Nachtlinie".
Dabei ist vorgesehen, via Internet die Schule in Tel Aviv direkt zuzuschalten.  

Details zum Film


Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Stadtbibliothek

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Sonntag, 20. November 2011, 19:30 Uhr 

"Marina's Emotional Piano"

- Marina Lebenson -

Kleiner Konzertsaal, Gasteig

Eintritt € 15,-

 

 

Die aus Jekaterinburg stammende Tastenvirtuosin und Komponistin  Marina Lebenson spielt eigene Interpretationen klassischer Musik, Werke von russischen und jüdischen Komponisten sowie Volksmelodien. Das breitgefächerte Repertoire der russischen Pianistin umfasst sowohl Evergreens jüdischen Liedguts wie "Bei mir bist Du scheyn", als auch Stars der Klassik-Hitparaden, wie Bach oder Tschaikowsky, die dank Lebensons individueller Arrangements neu zu entdecken sind, wie auch musikalische Miniaturen aus dem Fundus russischer und internationaler Volkslieder sowie zeitgenössische Komponisten, wie Arno Babajanian, ein armenischer Komponist, dessen Werke zu Sowjetzeiten entstanden.


In Kooperation mit dem russischen Kulturzentrum MIR e. V.

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Dienstag, 22. November 2011, 19:00 Uhr 

Eli Amir - “Von Bagdad nach Jerusalem”

Vortrag, Lesung und Autorengespräch

Jüdisches Museum München

Eintritt € 7,-

 

 

Vortrag/Lesung:  Eli Amir, Israel

Autorengespräch:  Dr. Mirjam Zadoff

(Lehrstuhl für Jüdische Geschichte der LMU)

 

Der israelische Erfolgsautor Eli Amir, 1937 in Bagdad geboren, spricht in seinen Romanen über die kulturellen Unterschiede und die Gemeinsamkeiten zwischen Israelis und Palästinensern, zwischen arabischen Juden und israelischen Arabern. Eli Amirs Rückblicke auf das jüdische Leben in Bagdad zeigen aber auch auf, wie ähnlich die irakischen und deutschen Juden einander einmal waren und wie anders die Immigrationswege, auf die sie sich begaben - von Berlin und Bagdad nach Jerusalem.

(Veranstaltung in englischer Sprache)

Eli Amir, eine prominente Persönlichkeit des israelischen Kulturbetriebes, beschreibt Henrik M. Broder in einem Artikel wie folgt:

"Eli Amir, ein irakischer Jude, zählt zu den bekanntesten Schriftstellern Israels. Sein Roman 'Der Taubenzüchter von Bagdad' ist die Autobiographie eines Orientalen, der arabisch denkt, hebräisch schreibt und für einen unabhängigen Palästinenserstaat eintritt. ..."     >Mehr dazu ...

 
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum München und
dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU  München

Mit freundlicher Unterstützung des Bayern-Forums der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Begleitveranstaltungen

 

Jüdische Musik – Eine Hör-Expedition mit Shoshana Liessmann

Vortragsveranstaltungen der VHS München im Gasteig

27.10.2011 Von Komponisten, Primadonnen und Tanzwütigen Jüdische Nachtschwärmer in Italien im 16. und 17. Jahrhundert

10.11.2011 Was macht der Fiedler auf dem Dach?

Über Klezmer, Jiddisches und Chassiden

24.11.2011 Das goldene Zeitalter der Kantoren 
Die jüdischen Musikstars des 19. Jahrhunderts

08.12.2011 Das Klavier auf dem Kamel
Wie die klassische Musik ins Heilige Land kam
 

LINK ZUR RÜCKSCHAU unseres Frühjahrs- und Sommerprogramms im Jubiläumsjahr 2011


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